Interstitieller Cystitis (IC) Therapie Blasenschmerzsyndrom

Interstitielle Cystitis ist eine nichtinfektiöse chro­nische Harnblasenerkrankung. Schmerzen, häu­figes Wasserlassen am Tag und in der Nacht und Harndrang prägen die Erkrankung. Blutungen bei Blasendehnung, eingeschränkte Harn­blasen­ka­pazität oder Verletzungen der Harn­blasen­wand sind vorzufinden. Der Krank­heitsprozess der IC wird dabei vorrangig als Immun- und Barriere­defekt im Gewebe der Harn­blase verstanden, insbesondere in der Schleimhaut. Dieser Defekt führt zu einer chronischen Entzündung der Harnblasenwand.

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Symptome und Ursachen der interstitiellen Cystitis

Häufig sind Frauen betroffen. Patientinnen (und Patienten) verspüren z.B. einen stechenden Schmerz im Unterleib. Sie müssen unter stän­digem Harn­drang sehr häufig Wasserlassen und das bis zu 60-mal pro Tag und Nacht. Patienten leiden z.B. auch an Be­gleit­er­krankungen wie Reiz­darm­syndrom, Fibromyalgie, Er­schöpfung, neu­rologischen oder rheumatischen Er­krank­ungen. Betroffene mit einer Interstitiellen Cystitis stehen daher unter einem enormen Leidensdruck. Patientin*innen müssen oft mehrere Jahre auf eine korrekte Diagnose warten, da IC Medizinern noch einige Rätsel aufgibt.

Behandlung interstitieller Cystitis mit richtig gewählter Ernährung

Eine Standardtherapie für die IC ist noch nicht verfügbar. Verschiedene Therapien, wie Medi­kamente, Physio- und Psychotherapie und ins­gesamt eine Lebensstilveränderung werden zur Linderung der Symptome eingesetzt und em­pfoh­len. Linderung der Beschwerden ist auch durch eine individuell angepasste Ernährung für Sie als Patient/in möglich. Dafür ist eine IC Ernähr­ungs­be­ratung durch IC Spezialisten sinnvoll, die Ihnen hier in der zerti­fizierten Beratungs­stelle für In­ter­stitielle Cystitis in Lüneburg angeboten wird.

Bereits bekannt ist, dass bestimmte Lebensmittel die Beschwerden erhöhen können und dann vermieden werden sollten. Das sind z.B. Zitrusfrüchte, Schokolade, Tomaten und scharfe Gewürze/Lebensmittel. Auch manche koffeinhaltigen Getränke oder Alkohol sollten Sie bei interstitieller Cystitis reduzieren oder meiden.

Häufig stehen histaminhaltige Lebensmittel in Verdacht die Beschwerden zu verstärken. Durch eine gezielte, zeitlich begrenzte und von mir begleitete Auslasskost werden die individuellen Auslöser gemeinsam herausgefunden. Über diese Wahl hinaus können weitere individuelle Anpassungen der Ernährung ihren Teil zu einer IC Therapie beitragen. So stehen zusätzlich immer eine darmgesunde Ernährung und eine basische Kost im Vordergrund. Welche Lebensmittel sich nun genau für die Umsetzung einer solchen Therapie eignen und wie die Wahl auf Sie abgestimmt werden kann, ist Teil der Ernährungstherapie für interstitielle Cystitis.

Video: Die IC aus Sicht eines Betroffenen. ICA Gründerin und Vorsitzende Bärbel Mündner-Hensen gibt mit diesem Video einen Einblick in das Krankheitsbild der Interstitiellen Cystitis aus Sicht der Patienten © ICA e.V. Quelle/ weitere Videos finden Sie hier: https://www.ica-ev.de/

Foto: Frau mit Harndrang © aslysun/Shutterstock.com – ID: 773122657

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